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Plastisch-therapeutisches Gestalten
Jede künstlerische Therapie wirkt auf den ganzen Menschen, aber von einem bestimmten Bereich aus. Das Plastizieren wirkt besonders auf das leibliche Geschehen (Lebensleib) und gibt hier neue aufbauende Impulse. Indem man im "Stoff" (Ton) sich ausdrückt und diesen verändernd formt, gestaltet man an sich selbst. Die Harmonisierung der lebendigen leiblichen Proszesse schafft die Grundlage für ein heiles Seelenleben - man fühlt sich in seinem Körper wieder zu Hause. Das feine Gestalten der Oberfläche einer plastischen Form sensibilisiert die eigene Hautbildung, schafft eine gesunde Grenze zwischen Innen und Außen, sowohl körperlich als auch seelisch.
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Schaut man auf die Enticklung des Kindes, so fördert das Plastizieren besonders die Entfaltung der "körperlichen" Sinne: Tastsinn-Erlebnis der eigenen Grenzen, Lebenssinn-Eigenwahrnehmung als Ganzheit im eigenen Körper, Eigenbewegungssinn-inneres Fühlen der eigenen Bewegung, Gleichgewichtssinn-Orientierung im Raum, Aufrichtung.
Allgemeine Wirkung des Plastizierens
- Stärkung des Willens
- Wahrnehmung des eigenen Körpers
- Finden des seelisch-geistigen Gleichgewichts
- Allgemeine Harmonisierung
- Förderung der Konzentration und des Selbstvertrauens
Die besonderen Ziele der therapeutischen Arbeit ergeben sich aus dem Krankheitsbild und der individuellen Situation des jeweiligen Menschen.
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